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Neben dem theaterorientierten Hauptfach Schauspiel und Schauspiel vor der Kamera werden die Fächer Musik, Gesang, Sprecherziehung, Bewegung, Pantomime, Akrobatik, Bühnenfechten und Tanz sowie Theatergeschichte und -theorie unterrichtet.
Für die Qualität des Unterrichts steht ein erfahrenes internationales Lehrerteam aus Schauspielern, Regisseuren, Choreografen, Musik- und Gesangslehrern mit zum Teil langjähriger Praxis als Hochschullehrer, die ihre Aufgabe darin sehen, die Individualität der Schüler zu erhalten und auszuprägen, in einer prestigefreien, lustvollen Atmosphäre des miteinander Ausprobierens ihre künstlerisch schöpferischen Fähigkeiten zu fördern und das notwendige Handwerk zu vermitteln.
Wo immer es möglich ist, wird ein Zusammenwirken der einzelnen Fächer mit den jeweiligen Szenenstudien des Schauspielunterrichts angestrebt.
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Lehrer:
Prof. Bozena Baranowska, Olivier Coloni, Ludger Lemper, Franziska Matthus,
Claudia Oberleitner-Schindlbeck, Friedo Solter, Anette Straube, Rüdiger Volkmer, Kristian Wanzl
Ziel:
Ausbildung einer Schauspielerpersönlichkeit, die sich durch Ensemblefähigkeit, Selbständigkeit, Medienkompetenz, kulturelle und soziale Bildung, methodische Sicherheit und hohe handwerkliche Fähigkeiten auszeichnet.
Etappen:
Erstes Jahr : Improvisation / Grundlagen schauspielerischen Handelns / Übergang zur szenischen Arbeit
1.Trimester Probetrimester / erweiterte Zugangsprüfung
Zweites Jahr : Workshop Theatersport / SzenenstudienZwischenprüfung nach dem ersten Szenenstudium Abschlussprüfung und Vorstellung der Absolventen für die Aufnahme in die ZBF
Inhalte:
Die Ausbildung beginnt (zwei Trimester) mit vorbereitenden Übungen zur Entwicklung von Spielfreude, Vorstellungskraft, Beobachtungsfähigkeit, Phantasie und Sensibilität sowie der Vermittlung erster grundlegender methodischer Schritte zum schauspielerischen Handeln in Einzel- und Gruppenimprovisationen.
Mit den Szenenstudien erfolgt - der Übergang zur Arbeit an der Rolle (Situationen und Vorgänge, Auffinden der Handlungslinie von Szene und Figur, die Beziehungen zwischen den Figuren), - die Bekanntschaft mit unterschiedlicher dramatischer Literatur und unterschiedlichen Spielweisen, - die erste Begegnung mit dem Publikum. Grundsätzlich werden die Ergebnisse der Szenenstudien öffentlich präsentiert. Wichtiger Bestandteil des Ausbildungsprogramms sind auch die in schulinternen Präsentationen vorgestellten und von Lehrern und Schülern gemeinsam ausgewerteten selbstgearbeiteten Monologe und a-capella-Lieder.
Die Ausbildung wird mit der Inszenierung eines Stückes abgeschlossen, die in mehreren Vorstellungen in den Räumen der Schule oder in einem Berliner Theater gezeigt wird.
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Lehrer:
Oliver Nötzel
Ziel:
Das „ kameraspezifische Spiel “. Das Erfahren der persönlichen Wirksamkeit. Die Erstellung von aussagekräftigem Material für ein showreel (Demo-DVD) zur Bewerbung nach Ausbildungsabschluss.
Etappen:
Ab dem 3. Ausbildungsjahr
Inhalte:
Anhand von Übungen wird das „Spiel vor der Kamera“ in den unterschiedlichen Kamera-Einstellungen (Totale, Halbtotale, „Amerikanische“, Halbnahe, Close-up) erprobt und es werden Bewertungskriterien entwickelt, die bei den Beschreibungen und Auswertungen des Spiels helfen sollen, das kameraspezifische Spiel (das natürliche, glaubwürdige Spiel) zu entwickeln. Die Übungen basieren auf Dialog-Szenen (Fremdtexte und improvisierte Grundsituationen). In Film-Teams (Regie, Kamera, Ton, Schauspieler) werden kleine Szenen gedreht, im Anschluss gesichtet und die zuvor festgelegten Bewertungskriterien angewendet und diskutiert. Die Filmarbeit findet u.a. an Original-Schauplätzen statt. Ergänzend wird in diesem Fach informiert über den aktuellen Stand der Film- und Fernsehbranche (showreel, Photos, Agenturen, Castings, Versicherungen, Verträge usw.)
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Lehrer:
Robert Mau
Ziel:
Befähigung zum selbständigen musikalischen Handeln im Zusammenhang mit den Erfordernissen des Theaters. Dazu gehört nicht nur der sichere Umgang mit der Notenschrift, sondern auch das Begreifen musikalischer Strukturen und die Fähigkeit zur stilistischen und historischen Differenzierung in Auswahl und Interpretation musikalischer Beiträge für die Theaterbühne
Etappen:
Im 1. Jahr Rhythmus, Notation, Harmonielehre. Ab 2. Jahr Musikgeschichte, Tonsatz. Zwischenprüfungen im 2.und 3.Jahr, Abschlussprüfung am Ende des 3.Jahres.
Inhalte:
Inhaltliche Schwerpunkte sind Musiktheorie (Rhythmuslehre, Notationskunde, Harmonielehre, Tonsatz), Musikgeschichte von der Antike bis zur Gegenwart und Ensemblemusizieren (mehrstimmiges Singen, gegebenenfalls unter Einbeziehung vorhandener Fähigkeiten im Instrumentalspiel)
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Lehrer:
Inez Otto, Ate Schell, Andreas Talarowski
Ziel:
Der Interpret auf der Bühne kann als Sänger und Schauspieler Freiheit vermitteln, die er sich im eigenen inneren Raum erarbeitet hat und nun nach außen trägt. Dieser Vorgang soll abruf- und wiederholbar werden
Etappen:
Im 1. Jahr Wahrnehmung, Atem, Körperanbindung. Im 2. Jahr Interpretationsarbeit, Zwischenprüfung. Im 3. Jahr Repertoiraufbau, Arbeit mit Pianisten, Abschlussprüfung
Inhalte:
Gesangsunterricht in Einzelarbeit. Wir tragen damit den internationalen Entwicklungen Rechnung, dass Schauspieler heute in der Lage sein müssen, spartenübergreifend zu arbeiten, d.h., den Musicalbereich mit abdecken zu können. Schulung der Stimmwahrnehmung, Körpertonus des Sängers. Was ist der Unterschied der Gesangs- und der Sprechstimme, wo liegen die Gemeinsamkeiten? Atemarbeit, Körperanbindung der Stimme. Erarbeitung einer professionellen stimmlichen Belastbarkeit, Interpretationsarbeit, szenische Einbindung. Erarbeitung eines Repertoires aus dem Bereich Chanson, Song und Musical, das sich zum Vorsingen eignet. Mikrofontraining. Im letzten Trimester arbeiten der Gesangslehrer und der Pianist zusammen mit den Studenten an der Vorbereitung der Abschlussprüfung (interpretatorische und szenische Arbeit)
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Lehrer:
Reiner Putzger, Stefan Pietzsch
Ziel:
Ausbildung der stimmlich-sprachlichen Ausdrucksmittel im Dienste der schauspielerischen Gestaltung. Die Schauspieler-Persönlichkeit soll die Fähigkeit erhalten, diese zu beherrschen, sie selbständig weiterzuentwickeln und sie verantwortungsvoll einzusetzen
Etappen:
Im 1. Jahr Grundlagen, Ausspracheregeln, Anwendung am Text. Im 2. Jahr Kraftstimme, Interpretation. Im 3. Jahr Vertiefung Techniken, Abschlussprüfung. Während der gesamten Ausbildung regelmäßiges Stimmtraining, sprachlich Begleitung des Schauspiel-unterrichts
Inhalte:
Atemschulung, Stimmbildung, Artikulationsschulung, Ausdrucksschulung. Innerhalb dieser Bereiche gibt es folgende Zielsetzungen: Beherrschung der Funktionsabläufe der Sprechatmung, Lockerung der Sprechwerkzeuge, Ausbildung der Tragfähigkeit der Stimme, Kräftigung der Stimme, Erhöhung der Belastbarkeit der Stimme, Beherrschung des individuellen Sprechstimmumfangs, Beherrschung der Techniken des Lachens, Weinens und Flüsterns, Beherrschung der Techniken des unphysiologischen Stimmgebrauchs, Verständlichkeit auf der Basis der Normen der allgemeinen deutschen Aussprache, Anwendung der sprecherischen Ausdrucksmittel in der schauspielerischen Handlung, Fähigkeit zu gestischem Sprechen. Außerdem findet eine kontinuierliche Vermittlung theoretischer Kenntnisse statt, damit die Schüler ihre sprachlichen Mittel verantwortungsvoll pflegen und weiterentwickeln können.
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Lehrer:
Joachim Lauenroth
Ziel:
Befähigung, den eigenen Körper zu steuern und zu beherrschen. Training von Muskelgruppen und Fertigkeit isolierte Bewegungen auszuführen. Der Körper wird aufgerichtet, gestärkt, konditioniert und zentriert. Erarbeitung von Kraft und Dynamik, Geschicklichkeit, Kondition und Ausstrahlung. Befähigung zu verschiedenen Tanzstilen und Choreographien
Etappen:
Im 1. Jahr Balletttraining, historische Tänze. Im 2. Jahr Fechten. Im 3. Jahr Jazz Dance
Inhalte:
Balletttraining: Zugrunde gelegt wird das klassische Exercice des Balletttrainings. Das Zusammenführen verschiedener isolierter Bewegungen in diesem Training soll ein Bewusstsein für komplexe Abläufe schaffen und koordinatives Körperverhalten schulen. Die Schüler lernen ihren Körper zu bestimmen und ihn über den bewussten Einsatz ihrer Muskeln zu gestalten.
Tänze: Historisches Tanzmaterial aus verschiedenen Epochen der Gesellschaft wird erarbeitet. In choreographierten strengen Haltungen, Formen und Abläufen soll die Gruppenarbeit geschult werden. Was ist eine Choreographie und wie wird diese für die Bühne und den Schauspieler erlern-, und beherrschbar.
Jazz Dance: Mit dem erlernten aus den Fächern, Ballett und Tänze werden die Schüler an moderne Tanztechniken herangeführt.
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Lehrer:
Friederike Koch
Ziel:
Kennen lernen des eigenen Körpers und Bewusstwerdung von markanten Haltungsauffälligkeiten und körperlichen Blockaden. Begreifen des Körpers als Instrument und Partner auf der Bühne.
Etappen:
Im 1. Jahr Grundlagentraining, Anatomie und Bewegungspraxis, Kontaktimprovisation. Im 2. Jahr Rhythmus und Koordination, Chi Gong. Im 3. Jahr Préparation Corporelle nach Jacques Lecoqs
Inhalte:
Im 1. Jahr: Grundlagentraining Körperschule (Feldenkrais, Yoga und Alexandertechnik) - Anatomie und Bewegungspraxis - Kontaktimprovisation Stage I. Im 2. Jahr: Rhythmus und Koordination - Chi Gong - Kontaktimprovisation Stage II. Im 3. Jahr: Préparation Corporelle nach „Jacques Lecoqs“ - Body Mind Centering® - Choreografie und Tanztheater
Inhalte:
Verbesserung von Reaktionsschnelligkeit, Geschicklichkeit, Belastbarkeit und Koordination und Erweiterung des gestischen und mimischen Repertoires. Bewusstsein von Körper- und Raumachsen und von der 3Dimensionalität des Körpers im Raum. Vertrauen auf das richtige Timing für Aktionen auf der Bühne durch die Koppelung von Atem- und Bewegungsimpuls. Grundlagen in Anatomie und in der Kenntnis der Körpersysteme des Menschen. Befähigung eigenes Bewegungsmaterial durch Improvisation zu erschaffen, zu einem Ganzen zu komponieren und wiederholbar zu machen. Verbesserung des Körpergedächtnisses und des kinästhetischen Bewusstseins durch das Erlernen komplexer Tanzsequenzen und Bewegungsabläufe. Theoretische und praktische Grundlagen in Komposition und Choreografie von (zeitgenössischem) Tanz- und Bewegungstheater. Verbesserung der physischen Bühnenpräsenz durch Feedback, Fremdbeobachtung und Selbstanalyse.
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Lehrer:
Michal Sykora
Etappen:
Im 1. Jahr Grundlagen, Bewegung auf der Bühne. Im 2. Jahr Stuntgrundlagen (Bühnenkampf), Akrobatik. Im 3. Jahr Pantomime
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Lehrer:
Billa Christe, Beate Fischer
Ziel:
Grundlagen des Improvisationstheaters, Vermittlung von Methoden und Techniken, Schulung von Souveränität und Spontaneität auf der Bühne
Etappen:
Einmaliger 4-wöchiger Workshop im 2. Jahr mit Theatersport-Wettkampf als Abschluss
Inhalte:
Im Rahmen des Workshops werden Grundregeln des Improvisationstheaters ebenso wie Techniken, Methoden und Formen vermittelt. Dabei werden unter anderem Spielfreude, Spontaneität, Kreativität und Selbstbewusstsein gefordert und gefördert. Die erworbenen Fähigkeiten münden in einen Theatersportwettkampf, bei dem vier Gruppen „gegeneinander“ um die Gunst des Publikums antreten. Durch Zurufe aus dem Publikum werden Ort, Handlung und Personen der Szene festgelegt und los geht’s...
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Lehrer:
Dr. Peter Ullrich
Ziel:
Vermittlung von Grundkenntnissen der europäischen Theater- und Dramengeschichte, von Methoden theaterkonzeptionellen Denkens und von Grundlagen der Schauspieltheorie. Befähigung zur selbständigen Analyse von Stücken und Aufführungen.
Etappen:
Im 1. Jahr Ausbildungsjahr: deutsches Theater und Dramen im 20. Jahrhundert, Theater und Drama im antiken Griechenland und im Elisabethanischen England. Im 2. Jahr Ausbildungsjahr: Theater und Drama in Italien und Frankreich, in Deutschland von den Anfängen bis zum 19. Jahrhundert und in Russland um 1900.
Inhalte:
Anhand von ausgesuchten Beispielen der deutschen und europäischen Theater und Dramengeschichte werden unter besonderer Berücksichtigung des 20. Jahrhunderts die Beziehungen zwischen Zeitgeschichte und Entwicklung des Theaters vor allem unter künstlerischen, kulturhistorischen und soziologischen Gesichtspunkten untersucht. Bei der Behandlung von Stücken geht es sowohl um Methoden dramaturgischer Analyse wie auch um Erfahrungen bei ihrer Aneignung im gegenwärtigen Theater.
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Lehrer:
Friederike Schröder, Ryczard Nieoczym
Inhalte:
warm up für Körper und Stimme - Verbindung schaffen zwischen Körper und Stimme/Sprechen, z.B. beim gehen/ rennen, bei Anspannung/Entspannung, über Schmerz,... die Lautstärke ergibt sich aus der Bewegung. Lockerung der Gelenke (auch Kiefergelenke) - Bewußtsein und Beweglichkeit der Wirbelsäule / Rücken (Rotation, Seitenbeuge, Welle, Partnerarbeiten,...). Bauch- und Gesäßmuskulaturtraining - Zwerchfellarbeit - Dehnungen (auch Beckenboden, Halsmuskulatur) - Erdung/Bodenkontakt (Füße, Knie, Becken) - Gleichgewicht und Stimme/Sprechen - Improvisation: spielerisch und körperlich mit dem Text/Sprechen umgehen - grundsätzlich wird darauf geachtet, dass der Atem im Fluss bleibt.
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